Das deutsche Jurastudium steht unter einer latenten, lähmenden Angst: dem endgültigen Durchfallen im Staatsexamen nach jahrelanger, harter Arbeit. Viele ambitionierte Talente trauen sich den Weg gar nicht erst zu oder stehen nach einem Fehlversuch vor den Trümmern ihrer Karriereplanung. Für die Andrássy Universität Budapest war die Aufgabe, dieses Tabuthema in der Jura-Community anzusprechen und einen echten Informationsmehrwert zu liefern, statt nur zu werben.
Der Bachelor of Laws (LL.B.) gilt vielen nur als Notlösung, denn er schließt die klassischen juristischen Berufswege wie Richter oder Anwalt aus. Wer nach einem gefürchteten oder gescheiterten Staatsexamen mit dem LL.B. dasteht, kennt selten den nächsten Schritt.
Die Andrássy Universität Budapest hat ihren juristischen Master gezielt für LL.B.-Absolventen geöffnet, mit Schwerpunkten in Europarecht, Wirtschaftsrecht und Rechtsvergleichung mit Fokus auf Ostmitteleuropa. Die Aufgabe war, dieses noch wenig bekannte Angebot genau in dem Moment sichtbar zu machen, in dem die Zielgruppe emotional am empfänglichsten dafür ist.
Die Erkenntnis dahinter
Ein Fehlversuch im Staatsexamen fühlt sich wie das Ende einer juristischen Karriere an, dabei ist er oft nur der Anfang eines anderen Weges.