Die Berliner Energie und WƤrme ist für die Hauptstadt von enormer Bedeutung, blieb als Arbeitgebermarke bei jungen Zielgruppen aber lange unsichtbar. Genau diese Lücke zu schlieĆen war die Aufgabe der dritten Kampagne mit Mr.Karriere.
Ein wiederkehrendes Vorurteil war der Ruf der Ausbildung als Knochenjob mit wenig Perspektive. Diesem Klischee trat die Kampagne mit konkreten Fakten entgegen: einem Einstiegsgehalt von über 1.500 Euro im ersten Lehrjahr, deutlich über dem Branchenschnitt, und der Aussicht, als Kraftwerker bis zu 70.000 Euro im Jahr zu verdienen, auch ohne Studium.
Dazu kam die Aufgabe, die BEW als den Berliner Arbeitgeber zu positionieren, den fast jeder kennt, aber kaum jemand auf dem Schirm hat. Argumente wie eine 37-Stunden-Woche für alle, 30 Tage Urlaub und eine Ćbernahmequote von 98 Prozent sollten die StabilitƤt eines Landesunternehmens greifbar machen.
In wirtschaftlich unsicheren Zeiten sollte die Energiebranche zusätzlich als krisenfester Anker sichtbar werden. Der Fachkräftebedarf für die Wärmewende bedeutet für Bewerber in Technik, IT oder Verwaltung eine Perspektive, die kaum eine andere Branche in dieser Verlässlichkeit bieten kann.
Das Fazit der Kampagne
Ein Unternehmen, das ganz Berlin kennt, aber kaum jemand als Arbeitgeber auf dem Schirm hat, braucht keine Imagebroschüre, sondern eine Stimme, der die Gen Z zuhört.