Fallbeispiel
Fast eine Millionen Aufrufe
Sechs Videos mit Creator Mr. Karriere erklärten jungen Menschen, wie ein Studium in Thüringen funktioniert. Zusammen kamen sie auf 945.649 Aufrufe.
Fallbeispiel
Sechs Videos mit Creator Mr. Karriere erklärten jungen Menschen, wie ein Studium in Thüringen funktioniert. Zusammen kamen sie auf 945.649 Aufrufe.
Die Zahlen
Kennzahlen aus TikTok, Stand 09/2026, kumuliert über alle sechs Videos der Kampagne.
Die Aufgabe
Viele junge Menschen kennen die Studienmöglichkeiten in Thüringen kaum oder verbinden mit dem Bundesland veraltete Klischees.
Wer über ein Studium nachdenkt, hat oft ein verzerrtes Bild von Thüringen: wenig Perspektive, kein Renommee, nur eine Option, wenn anderswo nichts klappt. Gleichzeitig wissen viele nicht, welche Fristen für welchen Studiengang gelten oder welche Wege ohne Abitur offenstehen.
Dazu kommt Verunsicherung durch den technologischen Wandel: Berufseinsteiger fragen sich, welche Studienfächer angesichts künstlicher Intelligenz überhaupt noch sicher sind. Und zwischen Universität, Fachhochschule, dualem Studium und Fernstudium fehlt vielen eine klare Orientierung, welches Modell zu ihrer Lebenssituation passt.
Kernproblem
Junge Menschen kannten die Fakten zum Studienstandort Thüringen nicht, sie kannten nur das Klischee.
Die Videos
Das Ergebnis
Über die sechs Videos hinweg kamen 945.649 Aufrufe zusammen, dazu 3.354 Likes, 869 Speicherungen, 315 geteilte Beiträge und 78 Kommentare. Besonders die Videos zu Bewerbungsfristen und zu gängigen Klischees über den Studienstandort erreichten mit über 260.000 Aufrufen jeweils die größte Reichweite.
Die hohe Zahl an Speicherungen zeigt, dass die Inhalte nicht nur konsumiert, sondern als Nachschlagewerk genutzt wurden, etwa für Fristen oder Zugangswege ohne Abitur. Das deutet darauf hin, dass die Kampagne echte Informationslücken bei jungen Menschen geschlossen hat.
Warum die Kampagne funktioniert hat
Statt allgemeiner Werbung adressierten die Videos konkrete Ängste wie Bewerbungsfristen, KI-Sicherheit von Berufen oder fehlendes Abitur.
Ein eigenes Video nahm gezielt gängige Vorurteile über den Osten Deutschlands auseinander und stellte ihnen Fakten gegenüber.
Von Erklärvideos bis zum gestellten Gespräch zwischen zwei Personen deckte die Kampagne unterschiedliche Fragen und Zielgruppen ab.