Eine Hochschule in Berlin wollte sich als führende staatliche Adresse für das duale Studium im Norden Deutschlands positionieren. Für Studieninteressierte aus Hamburg, Berlin und der Umgebung ist das Angebot an staatlichen dualen Hochschulen begrenzt, gleichzeitig wächst das Interesse am dualen Studium spürbar. Genau diese Kombination aus hoher Nachfrage und fehlender Orientierung griff die Kampagne auf.
Ein Teil des Problems lag in der Verwechslung der Begriffe selbst: praxisintegrierend, ausbildungsintegrierend und ein Studium mit vertiefter Praxis werden oft synonym verwendet, obwohl sich Struktur und Studiendauer der Modelle deutlich unterscheiden. Wer sich vorher nicht informiert, entscheidet sich leicht für ein weniger strukturiertes Modell.
Gleichzeitig kennt die Zielgruppe gewichtige Praxispartner aus Wirtschaft und ƶffentlichem Dienst, ordnet sie aber nicht automatisch der Hochschule zu. Ohne eine eigene Kampagne blieb die Verbindung zwischen namhaften Unternehmen und dem Studienangebot unsichtbar.
Der Kern der Aufgabe
Wer die drei Modelle des dualen Studiums nicht unterscheidet, trifft schnell die falsche Entscheidung.