Höffner wollte sich gezielt als moderner Ausbildungsbetrieb positionieren und mit einem der größten Vorurteile im Einzelhandel aufräumen: geringe Bezahlung, wenig Entwicklungsmöglichkeiten und eintönige Aufgaben. Viele junge Menschen sehen eine Ausbildung im Verkauf noch immer als „Notlösung“. Genau dieses Bild sollte die Kampagne mit Mr.Karriere aktiv verändern.
Der erste Zweifel betrifft das Gehalt. Eine Ausbildung im Einzelhandel gilt vielen als schlecht bezahlt, mit festem Azubi-Lohn und wenig Aussicht auf mehr. Die Kampagne sollte zeigen, dass bei Höffner ein Provisionsmodell greift, bei dem Auszubildende ihr Einkommen aktiv mitbestimmen.
Der zweite Zweifel betrifft die Verantwortung. Wer sich für eine klassische Ausbildung entscheidet, befürchtet oft, in der Anonymität einer großen Filiale unterzugehen. Die Kampagne sollte zeigen, dass Auszubildende bei Höffner früh Vertrauen bekommen und eigene Verantwortung übernehmen.
Der dritte Zweifel betrifft die Perspektive. Der Einzelhandel gilt bei vielen als berufliche Sackgasse ohne Aufstiegschancen. Die Kampagne sollte zeigen, dass das duale Studium im Sales Management bei Höffner direkt in Führungspositionen führen kann.
Das Fazit der Kampagne
Ein Vorurteil verschwindet nicht durch Behaupten, sondern durch drei konkrete Gegenbeweise.