JƤhrlich bewerben sich mehr als 50.000 Menschen auf rund 10.000 MedizinstudienplƤtze in Deutschland. Auch mit Medizinertest zƤhlen die Abiturnoten weiterhin stark, sodass selbst ein Zweier-Abitur oft nicht reicht.
Viele weichen deshalb auf teure Privatuniversitäten oder ein Auslandsstudium aus, Wege, die sich nicht jede und jeder leisten kann. Das Förderprogramm der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen in Zusammenarbeit mit dem Freistaat Sachsen bleibt dabei oft unbekannt, obwohl es genau diese Hürde auflöst.
Bis zu 40 Abiturientinnen und Abiturienten werden jährlich gefördert und studieren Medizin an der Universität Chemnitz, finanziert mit rund 30.000 Euro und ohne Studiengebühren. Ein Einser-Abitur ist dafür nicht nötig.
Die Fƶrderung ist an eine klare Perspektive gekoppelt. Wer teilnimmt, verpflichtet sich, nach der Facharztausbildung mindestens fünf Jahre als HausƤrztin oder Hausarzt in lƤndlichen Regionen Sachsens zu arbeiten, auĆerhalb der groĆen StƤdte wie Leipzig oder Dresden. Bewerben kƶnnen sich Interessierte aus ganz Deutschland, unabhƤngig von der Herkunft.
Das Fazit der Kampagne
Ein Förderprogramm nützt nur denen, die von seiner Existenz erfahren.