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Mr.Karriere

Fallbeispiel

Die Regelschule ist keine zweite Wahl mehr

Eine dreiteilige Videokampagne für das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport über das duale Lehramtsstudium an Regelschulen. Zusammen 1,3 Millionen Aufrufe und über 4.000 Klicks auf die Bewerbungs- und Infoportale.

  • KundeThüringer Ministerium für Bildung
  • Format3 TikTok-Videos
  • Stand06/2026
Standbild aus dem Video über die Vorteile des Lehramts an Regelschulen
Standbild aus dem Video zum Vergleich von Regelschule und GymnasiumRegelschule oder GymnasiumDer direkte Vergleich fürs Lehramt
Standbild aus dem Video über das duale Lehramtsstudium

Die Zahlen

Was die drei Videos für das Ministerium bewirkt haben

Alle Werte stammen aus dem Kanal des Creators, Stand Juni 2026, nicht aus einer Hochrechnung.

  1. 0,0 Mio.+Aufrufe
  1. 0Klicks
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Die Aufgabe

Ein Lehramt, das zu Unrecht als zweite Wahl gilt

Wer über ein Lehramtsstudium nachdenkt, kennt zwei Vorbehalte: das Klischee, an die Regelschule gehe nur, wer es nicht ans Gymnasium schafft, und die Aussicht auf ein langes, unbezahltes Studium. Angesichts des bundesweiten Lehrkräftemangels braucht das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport dafür eine Kampagne mit klaren Fakten statt einen Imagefilm.

Seit der Anpassung der Besoldung verdienen Lehrkräfte an Regelschulen und Gymnasien in der Stufe A13 gleich viel: gleiches Gehalt für unterschiedliche, aber gleichwertige Aufgaben. Während Gymnasiallehrkräfte vor allem als Fachexperten gefragt sind, positioniert die Kampagne Regelschullehrkräfte als Mentorinnen und Mentoren in der wichtigsten Phase der Berufsorientierung.

Der entscheidende Baustein ist das duale Studienmodell: 1.550 Euro Gehalt ab dem ersten Tag, ein Wechsel zwischen Universität und Praxis ab dem dritten Semester und ein auf zwölf statt achtzehn Monate verkürztes Referendariat. Damit tritt das Programm gegen den klassischen, unbezahlten Studienweg an, nicht gegen das Gymnasium.

Der Kern der Kampagne

Ein Studium, das vom ersten Tag an bezahlt wird, muss den Vergleich mit dem Gymnasium nicht scheuen.

Die Umsetzung

Drei Videos, ein Vergleich, ein Modell

Die Serie führt vom Faktencheck über den direkten Vergleich bis zum dualen Studienmodell. Jeder Beitrag löst einen Einwand auf, statt alle auf einmal zu nennen.

  1. 01
    Standbild aus dem Video über die Vorteile des Lehramts an Regelschulen

    Der Faktencheck zum Gehalt

    Der erste Beitrag widerlegt das Klischee von der Regelschule als Trostpreis mit Zahlen: Seit der Angleichung gibt es finanziell keinen Unterschied mehr zum Gymnasium, dazu kommt die Rolle als Mentorin oder Mentor in der Berufsorientierung und ein erster Hinweis auf das duale Modell mit Gehalt ab dem ersten Tag.

  2. 02
    Standbild aus dem Video zum Vergleich von Regelschule und Gymnasium

    Regelschule oder Gymnasium im Vergleich

    Der zweite Beitrag stellt beide Wege direkt nebeneinander: gleiches Gehalt seit der A13 Einstufung, der fachliche Schwerpunkt am Gymnasium gegenüber der Beziehungsarbeit an der Regelschule, und der Hinweis, dass das duale Modell bis zu fünf Jahre unbezahltes Studium erspart.

  3. 03
    Standbild aus dem Video über das duale Lehramtsstudium

    Das duale Studienmodell im Detail

    Der dritte Beitrag erklärt den Ablauf: zwei Tage Schule und drei Tage Universität ab dem dritten Semester, 1.550 Euro brutto im Monat ab dem ersten Tag und ein auf zwölf Monate verkürztes Referendariat, dazu der Hinweis auf den Bewerbungsprozess.

Die Videos

Die Kampagne im Original

Das Ergebnis

1,3 Millionen Aufrufe und über 4.000 Klicks

Drei Videos erzielten zusammen über 1,3 Millionen Aufrufe und mehr als 4.000 direkte Klicks auf die Bewerbungs- und Infoportale des Ministeriums. Bei einer Kampagne für ein bislang wenig bekanntes Studienmodell ist der Klick der eigentliche Beleg: Er zeigt, dass jemand aus der Unterhaltung heraus zur Bewerbung gewechselt ist.

1.170 Speicherungen und 800 Weiterleitungen zeigen, dass die Videos über den ersten Kontakt hinaus gewirkt haben. Bei einem Studienmodell, das die wenigsten kennen, ist das Teilen der Beleg dafür, dass die Zahlen überzeugen.

Standbilder der Kampagne für das Thüringer Ministerium für Bildung auf Smartphones

Warum es funktioniert hat

  • Das Klischee als Einstieg

    Die Kampagne bestreitet die Vorstellung von der Regelschule als zweiter Wahl nicht, sie widerlegt sie mit Zahlen. Erst wer wegen des Klischees zusieht, hört auch den Teil über gleiches Gehalt und verkürztes Referendariat.

  • Der direkte Vergleich statt der Behauptung

    Statt einseitig für die Regelschule zu werben, stellt die Serie beide Schulformen nebeneinander. Wer selbst vergleichen kann, glaubt dem Ergebnis mehr als jedem Imagefilm.

  • Zahlen statt Versprechen

    1.550 Euro ab dem ersten Tag, zwölf statt achtzehn Monate Referendariat: Konkrete Angaben nehmen einem wenig bekannten Studienmodell genau das Misstrauen, das es sonst Bewerbungen kostet.