Zum Inhalt springen
Mr.Karriere

Fallbeispiel

Ein unterschätzter Studiengang

Ein einziges Video für den Studiengang Materialwissenschaften über den Influencer Mr.Karriere hat über 700.000 organische Aufrufe gebracht.

  • KundeTU Darmstadt
  • StandortStudio
  • Stand01/2026
Standbild aus dem Video über den Studiengang MaterialwissenschaftenMaterialwissenschaftenEin Video, über 700.000 Aufrufe

Die Zahlen

Was die drei Formate gebracht haben

Alle Werte stammen aus dem Kanal des Creators, Stand Januar 2026, nicht aus einer Hochrechnung.

  1. 0+Aufrufe
  1. 0+Likes
  2. 0+Geteilt
  3. 0+Gespeichert
  4. 0+Klicks
  5. 0+Kommentare

Die Aufgabe

Einen Studiengang bekannt machen, den es überall gibt, aber den niemand auf dem Schirm hat.

Die Semmelweis Universität wollte ihr deutschsprachiges Medizin- und Zahnmedizinstudium in Budapest gezielt bei deutschsprachigen Abiturientinnen und Abiturienten positionieren. Drei Dinge auf einmal: Vorurteile abbauen, die internationale Reputation zeigen und klare Orientierung im Bewerbungsprozess geben.

Das größte Missverständnis lautet: In Ungarn kann man einfach studieren, wenn es in Deutschland nicht klappt. Diese Annahme bringt die falschen Bewerbungen und enttäuscht am Ende beide Seiten.

Also nicht ein Video mit allen Argumenten, sondern drei Formate mit je einer Aufgabe: Aufmerksamkeit erzeugen, den Irrtum auflösen, den Ort selbst zeigen. Jedes hätte allein nicht gereicht.

Das Fazit der Kampagne

Das Studium lohnt sich für stark motivierte Bewerber. Nicht für die, die es nur als Ausweichplan sehen.

Die Umsetzung

Drei Formate, drei Aufgaben

Aufmerksamkeit, Aufklärung, Anschauung. Jedes Video löst genau eines dieser drei Probleme, statt alle drei halb.

  1. 01
    Standbild aus dem Video über Budapest als Studienort

    Die Stadt als Aufhänger

    Der Einstieg arbeitet mit einer starken Behauptung: die schönste Stadt Europas, in der man Medizin auf Deutsch studieren kann. Das holt Aufmerksamkeit auch weit über die eigentliche Zielgruppe hinaus und verpackt darunter die harten Argumente: kein klassischer Numerus clausus, vierzig Jahre deutschsprachige Tradition, frühe Praxis, international anerkannte Professorinnen und Professoren.

Die Videos

Die Kampagne im Original

Das Ergebnis

1,35 Millionen Aufrufe mit drei Videos

Drei Beiträge, zusammen über 1,35 Millionen Aufrufe und 3.735 Klicks auf den hinterlegten Link. Die Reichweite kommt hier nicht aus der Menge, sondern aus der Zuspitzung: jedes Video hat genau eine Aufgabe und verzichtet auf alles andere.

Über 16.900 Likes, 8.600 Weiterleitungen und 6.600 Speicherungen zeigen, dass die Beiträge nicht nur gesehen, sondern weitergegeben wurden. Beim Speichern ist das besonders deutlich: wer ein Video zu einem Studienstart mit fester Frist speichert, will später darauf zurückkommen.

Videos der Semmelweis-Kampagne auf Smartphones

Warum es funktioniert hat

  • Die Stadt vor dem Studium

    Ein Studium im Ausland muss zuerst einen Grund zum Hinschauen liefern. Budapest liefert ihn, und darunter lassen sich die harten Argumente unterbringen: kein Numerus clausus, frühe Praxis, anerkannter Abschluss.

  • Der Einwand kommt vorweg

    Der Verdacht, Budapest sei der bequeme Ausweg, wird nicht ignoriert, sondern von einem Studenten vor Ort ausgeräumt. Das erreicht die Motivierten und schreckt gleichzeitig die ab, die nur einen Ausweichplan suchen.

  • Eine Stimme von außen

    Was eine Hochschule über sich selbst sagt, liest sich als Werbung. Dieselbe Einordnung über einen Kanal, dem die Zielgruppe ohnehin folgt, wird als Information aufgenommen.