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Mr.Karriere

Fallbeispiel

VWL statt Tunnelblick: Ein Video für die Studienwahl in Bonn

Das Department of Economics der Universität Bonn nutzt ein Video mit Mr.Karriere, um die Volkswirtschaftslehre als eigenständige Alternative zur BWL zu positionieren, mit über 192.500 Aufrufen und 688 Klicks auf das Infoportal des Fachbereichs.

  • KundeUniversität Bonn
  • FormatEin Video, VWL vs. BWL
  • Stand06/2026
Standbild aus dem Video über VWL und BWL im VergleichVWL vs. BWLwas ist besser

Die Zahlen

Was die Kampagne für die Universität Bonn gebracht hat

Alle Werte stammen aus dem Kanal des Creators, Stand Juni 2026, nicht aus einer Hochrechnung.

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Die Aufgabe

BWL als vermeintlich einziger Weg in die Wirtschaft

Viele Abiturienten, die sich für Wirtschaft interessieren, landen automatisch im Fach Betriebswirtschaftslehre, oft mit dem Gedanken, dies sei der einzige Weg in die Chefetagen. Die Folge: Viele merken erst spät, dass ihnen der Fokus auf reine Unternehmenskennzahlen zu eng ist, was zu Frust und Studienabbrüchen führt. Genau diesen Tunnelblick aufzulösen und die Volkswirtschaftslehre als eigenständige Alternative zu positionieren war die Aufgabe der Kampagne für das Department of Economics der Universität Bonn.

Die Content-Strategie nutzt einen alltäglichen Anker, den sogenannten Döner-Kontrast: Während die BWL kalkuliert, wie viel der Ayran kosten muss, damit ein einzelner Laden Gewinn macht, blickt die VWL auf das große Ganze und fragt, warum der Döner durch Inflation und globale Energiepreise plötzlich acht statt fünf Euro kostet. Am Beispiel der Bonner Professorin Isabel Schnabel im Direktorium der Europäischen Zentralbank zeigt das Video zugleich, dass VWL-Absolventen in Unternehmensberatungen, Banken, Start-ups, Ministerien und NGOs gefragt sind, nicht nur in der Wissenschaft.

Als Argumente für den Standort nennt die Kampagne die internationale Platzierung und die Flexibilität des Studiums: Mit Spitzenplätzen in den Rankings von QS und THE gehört die Universität Bonn zu den Top 5 in Deutschland, und Studierende können sich bereits ab dem dritten Semester individuell spezialisieren und ihr Studium an den eigenen Karrierezielen ausrichten.

Das Fazit der Kampagne

Wer Wirtschaft nur mit BWL gleichsetzt, kennt die Volkswirtschaftslehre noch nicht.

Die Umsetzung

Ein Video, ein Alltagsvergleich

Das Video nutzt den Alltag als Erklärmodell, statt die Volkswirtschaftslehre abstrakt zu definieren. Am Beispiel eines Döners zeigt es den Unterschied zwischen betriebswirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Perspektive und macht daraus ein einprägsames Bild für die Studienwahl.

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    Standbild aus dem Video über VWL und BWL im Vergleich

    VWL vs. BWL im Alltagsvergleich

    Das Video stellt BWL und VWL anhand des Döner-Preises gegenüber: Die BWL kalkuliert die Marge eines einzelnen Ladens, die VWL erklärt, warum der Preis durch Inflation und Energiekosten insgesamt steigt. Am Beispiel der Bonner Professorin Isabel Schnabel im Direktorium der Europäischen Zentralbank zeigt es zugleich, dass VWL-Absolventen weit über die Wissenschaft hinaus gefragt sind.

Das Video

Die Kampagne im Original

Das Ergebnis

192.500 Aufrufe und 688 Klicks auf das Infoportal

Über 192.500 Aufrufe auf einem Video und 688 direkte Klicks auf das Infoportal des Department of Economics der Universität Bonn. Für ein Fach, das im Ruf steht, im Schatten der BWL zu stehen, zeigt der Klick, dass jemand aus der Unterhaltung heraus zur Information über den Studiengang gewechselt ist.

300 Speicherungen und 150 Weiterleitungen zeigen, dass das Video über den ersten Moment hinaus gewirkt hat. Bei der Wahl des Studienfachs entscheidet sich selten jemand sofort, sondern speichert den Beitrag zunächst, sieht ihn sich später erneut an oder zeigt ihn Freunden.

Das Video der Universität-Bonn-Kampagne auf dem Smartphone

Warum es funktioniert hat

  • Ein Alltagsbild statt Fachjargon

    Der Döner-Vergleich übersetzt den Unterschied zwischen BWL und VWL in ein Bild, das ohne Vorwissen funktioniert und den blinden Fleck der reinen Firmenperspektive sichtbar macht.

  • Eine Professorin statt einer Broschüre

    Am Beispiel von Isabel Schnabel im Direktorium der Europäischen Zentralbank zeigt das Video eine konkrete Karriere aus Bonn, statt allgemein mit Berufsaussichten zu werben.

  • Rankings statt Werbeversprechen

    Die Kampagne nennt die realen Spitzenplätze der Universität Bonn in den QS- und THE-Rankings und die frühe Spezialisierung ab dem dritten Semester, statt mit austauschbaren Standortvorteilen zu argumentieren.