Viele Abiturienten, die sich für Wirtschaft interessieren, landen automatisch im Fach Betriebswirtschaftslehre, oft mit dem Gedanken, dies sei der einzige Weg in die Chefetagen. Die Folge: Viele merken erst spät, dass ihnen der Fokus auf reine Unternehmenskennzahlen zu eng ist, was zu Frust und Studienabbrüchen führt. Genau diesen Tunnelblick aufzulösen und die Volkswirtschaftslehre als eigenständige Alternative zu positionieren war die Aufgabe der Kampagne für das Department of Economics der Universität Bonn.
Die Content-Strategie nutzt einen alltäglichen Anker, den sogenannten Döner-Kontrast: Während die BWL kalkuliert, wie viel der Ayran kosten muss, damit ein einzelner Laden Gewinn macht, blickt die VWL auf das große Ganze und fragt, warum der Döner durch Inflation und globale Energiepreise plötzlich acht statt fünf Euro kostet. Am Beispiel der Bonner Professorin Isabel Schnabel im Direktorium der Europäischen Zentralbank zeigt das Video zugleich, dass VWL-Absolventen in Unternehmensberatungen, Banken, Start-ups, Ministerien und NGOs gefragt sind, nicht nur in der Wissenschaft.
Als Argumente für den Standort nennt die Kampagne die internationale Platzierung und die Flexibilität des Studiums: Mit Spitzenplätzen in den Rankings von QS und THE gehört die Universität Bonn zu den Top 5 in Deutschland, und Studierende können sich bereits ab dem dritten Semester individuell spezialisieren und ihr Studium an den eigenen Karrierezielen ausrichten.
Das Fazit der Kampagne
Wer Wirtschaft nur mit BWL gleichsetzt, kennt die Volkswirtschaftslehre noch nicht.