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Mr.Karriere

Fallbeispiel

Welcher Master zählt wirklich? Die Antwort in drei Videos

Die Universität Paderborn wollte ihre Ingenieurstudiengänge neu positionieren und der Orientierungslosigkeit bei der Masterwahl entgegenwirken. Drei Videos mit Mr.Karriere zeigen Chemieingenieurwesen, nachhaltigen Maschinenbau und den Master Additive Manufacturing, mit über 457.700 Aufrufen und 936 Klicks auf die Hochschulseite.

  • KundeUniversität Paderborn
  • FormatDrei Ingenieur-Videos
  • Stand04/2026
Standbild aus dem Video über den Master Additive Manufacturing
Standbild aus dem Video über den hybriden Studiengang zwischen Labor und TechnikHybrid-Studiengang: Labor trifft Technik14.000 fehlende Experten laut VDI
Standbild aus dem Video über den neu ausgerichteten Maschinenbau-Studiengang

Die Zahlen

Was die Kampagne für die Universität Paderborn gebracht hat

Alle Werte stammen aus dem Kanal von Mr.Karriere, Stand April 2026, nicht aus einer Hochrechnung.

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Die Aufgabe

Der unbekannte Master nach dem Bachelor

Die Universität Paderborn wollte ihre Ingenieurstudiengänge neu positionieren und zugleich ein zentrales Problem vieler Studierender angehen: die Orientierungslosigkeit bei der Studien- und insbesondere der Masterwahl.

Nach dem Bachelor entscheiden sich viele für klassische, bekannte Wege, ohne sich mit zukunftsrelevanten Spezialisierungen auseinanderzusetzen. Für die Universität Paderborn bedeutete das die Aufgabe, nicht einzelne Studiengänge zu bewerben, sondern ein neues Verständnis von Ingenieurkarrieren zu vermitteln.

Ingenieurinnen und Ingenieure sollten nicht länger als Fachkräfte für ein enges Aufgabenfeld gelten, sondern als gefragte Problemlöser an den Schnittstellen von Technologie, Nachhaltigkeit und Industrie. Eine korrekte Positionierung an diesen Schnittstellen verschafft einen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt, den viele Studieninteressierte bislang nicht kennen.

Die Kampagne sollte die Universität Paderborn zugleich als moderne, innovative und zukunftsorientierte Hochschule zeigen und nicht nur Aufmerksamkeit erzeugen, sondern konkrete Studienentscheidungen anstoßen.

Die Herausforderung dahinter

Wer den passenden Master nicht kennt, wählt automatisch den bekanntesten, nicht den besten.

Die Umsetzung

Drei Videos, drei Blickwinkel auf das Ingenieurstudium

Die Serie führt durch drei Bereiche des Ingenieurstudiums an der Universität Paderborn. Jedes Video arbeitet mit einem provokanten Hook, der ein verbreitetes Denkmuster infrage stellt, statt Studieninhalte trocken zu erklären.

  1. 01
    Standbild aus dem Video über den Master Additive Manufacturing

    Der unbekannte Master: Additive Manufacturing

    Das Video startet mit einer provokanten Hook zu einem Master, den die wenigsten Maschinenbau-Studierenden kennen. Im Fokus stehen Praxisnähe durch 3D-Druck und Hightech-Fertigung, eine internationale Ausrichtung und ein Einstiegsgehalt zwischen 50.000 und 75.000 Euro, mit denen der Studiengang als Karriere-Booster positioniert wird.

  2. 02
    Standbild aus dem Video über den hybriden Studiengang zwischen Labor und Technik

    Hybrid-Studiengang zwischen Labor und Technik

    Im Mittelpunkt steht die Schnittstelle zwischen Naturwissenschaft und Technik. Das Video zeigt, wie Absolventinnen und Absolventen dieses Studiengangs zum fehlenden Bindeglied zwischen Labor und industrieller Anwendung werden, etwa beim Hochskalieren von grünem Wasserstoff oder neuen Medikamenten. Laut VDI fehlen bundesweit 14.000 Fachkräfte genau an dieser Schnittstelle.

  3. 03
    Standbild aus dem Video über den neu ausgerichteten Maschinenbau-Studiengang

    Der neue Blick auf den Maschinenbau

    Das Video bricht bewusst mit dem klassischen Bild des Maschinenbaus. Es zeigt, dass die Universität Paderborn das klassische Standardstudium um Inhalte zu Kreislaufwirtschaft und Transformation erweitert, weil sogenannte Standard-Ingenieure auf dem Arbeitsmarkt von morgen kaum noch gefragt sind.

Die Videos

Die Kampagne im Original

Das Ergebnis

457.700 Aufrufe und 936 Klicks auf die Hochschulseite

Über 457.700 Aufrufe auf drei Videos und 936 direkte Klicks auf die Hochschulseite der Universität Paderborn. Bei einer Hochschule, die im Wettbewerb um Studieninteressierte für ihre Ingenieurstudiengänge steht, zeigt der Klick, dass jemand aus der Unterhaltung heraus zur Studienseite gewechselt ist.

910 Speicherungen und 680 Weiterleitungen zeigen, dass die Videos über den ersten Moment hinaus gewirkt haben. Die Kampagne erzeugte nicht nur Aufmerksamkeit und Diskussion, sondern stieß auch konkrete Studienentscheidungen an.

Drei Videos der Universität-Paderborn-Kampagne auf Smartphones

Warum es funktioniert hat

  • Provokante Hooks statt Studiengangsbeschreibung

    Statt Studieninhalte aufzuzählen, startet jedes Video mit einer zugespitzten Aussage, die ein verbreitetes Denkmuster infrage stellt. Das durchbricht die Erwartung an ein klassisches Hochschulvideo und sorgt für Aufmerksamkeit in den ersten Sekunden.

  • Konkrete Zahlen statt Werbesprache

    14.000 fehlende Fachkräfte laut VDI, ein Einstiegsgehalt zwischen 50.000 und 75.000 Euro, ein Master, den kaum jemand kennt. Die Kampagne arbeitet mit nachprüfbaren Fakten statt allgemeinen Formulierungen und macht den Vorteil der Spezialisierung greifbar.

  • Ein neues Bild vom Ingenieurberuf

    Die drei Videos zeigen Ingenieurwesen nicht als einheitliches Fach, sondern als Feld mit unterschiedlichen, zukunftsrelevanten Spezialisierungen. Das positioniert die Universität Paderborn als moderne und zukunftsorientierte Hochschule.