Steuerfachangestellte gilt bei vielen jungen Menschen als grauer Bürojob mit stapelweise Akten und Belegen. Dieses verstaubte Bild hält Interessierte grundlos von einer echten Zukunftsbranche fern. Das war die Ausgangslage für die Initiative zahltsichausbildung.de von Bundessteuerberaterkammer und Deutschem Steuerberaterverband.
Ein wiederkehrendes Vorurteil war die Angst vor der eigenen Ersetzbarkeit durch künstliche Intelligenz. Dass moderne Kanzleien längst auf digitale Prozesse und KI-Tools setzen und ihre Auszubildenden dadurch zu gefragten Schnittstellen-Experten machen, war in der Zielgruppe kaum bekannt.
Auch die Sorge vor zu viel Mathematik hielt viele von einer Bewerbung ab. Tatsächlich zählen im Berufsalltag Logik und IT-Verständnis deutlich mehr als komplexe Formeln, während die Branchensoftware das Rechnen selbst übernimmt.
Die dritte Hürde war der direkte Vergleich zu einem klassischen BWL-Studium, das in der Wahrnehmung vieler als der naheliegendere Weg galt. Im direkten Gegenüberstellen zeigte sich, wie viel schneller der Weg über die Ausbildung zu Praxiswissen und eigenem Gehalt führt.
Das Fazit der Kampagne
Ein Ausbildungsberuf mit Vorurteilen braucht jemanden, der sie im Video widerlegt, nicht in einer Imagebroschüre.