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Good News Company

Fallbeispiel Social Recruiting

130 Bewerbungen für einen einzigen Studiengang

Die DHBW Karlsruhe sucht Nachwuchs für das duale Studium Papiertechnologie am Campus Gernsbach, einen Studiengang mit rund einem Dutzend Plätzen pro Jahrgang. Von der Hochschule kam ein Briefing. Von uns kamen sechs Videos mit unseren Creatorn, die Ausspielung über unsere Kanäle und eine Landingpage mit Fragefunnel. Nach sieben Wochen standen 130 Bewerbungen auf der Liste.

  • KundeDHBW Karlsruhe
  • ZielgruppeDuales Studium Papiertechnologie
  • Laufzeit19.08. bis 06.10.2026
  • Aufwand der HochschuleEin Briefing
Standbild aus dem Creator-Video über das duale Studium Papiertechnologie
Die Landingpage für das duale Studium PapiertechnologieLandingpagemit Fragefunnel
Die Frage nach dem Schulabschluss im Bewerbungsfunnel

Die Zahlen

Was sieben Wochen für die DHBW Karlsruhe gebracht haben

Die Kampagne lief 49 Tage auf Instagram, Facebook und TikTok, mit sechs Videos und einer eigenen Landingpage. GezƤhlt wird am Ende, was bei der Hochschule ankommt: Bewerbungen.

  1. 0Bewerbungen für einen Studiengang
  1. 0Impressionen
  2. 0Erreichte Menschen
  3. 0Klicks auf die Landingpage
  4. 0 %Bewerbungsquote auf der Landingpage
  5. 0Ɨso viele Bewerbungen wie PlƤtze im Jahrgang

Der Auftrag

Ein Studiengang mit Zukunft, den außerhalb der Branche kaum jemand kennt

Der Kern der Aufgabe

Ein Studiengang mit einem Dutzend Plätzen braucht keine große Kampagne. Er braucht die richtigen Menschen, die rechtzeitig von ihm erfahren.

Die DHBW Karlsruhe bildet am Campus Gernsbach im dualen Studium Papiertechnologie aus. Wer dort studiert, entwickelt Verpackungen und Werkstoffe, die Plastik ersetzen, bekommt vom ersten Tag an Gehalt und wird von der Hochschule an einen Partnerbetrieb vermittelt. Der Auftrag an uns: Bewerbungen für den nächsten Jahrgang, bis zum Bewerbungsschluss am 30. September.

Wer nach dem Abitur ein duales Studium sucht, tippt BWL, Maschinenbau oder Informatik. Papiertechnologie steht auf keiner dieser Listen, obwohl über 130 Werke in Deutschland Nachwuchs suchen. Die Aufgabe war deshalb nicht, ein bekanntes Angebot lauter zu machen, sondern ein wenig bekanntes überhaupt erst in den Feed der Zielgruppe zu bringen.

Dazu kam der Maßstab. Ein Jahrgang hat rund ein Dutzend Plätze. Für einen einzelnen Studiengang dieser Größe baut keine Hochschule eine eigene Social-Media-Redaktion auf. Gebraucht wurde ein Weg, der mit einem Briefing auskommt.

Und das Zeitfenster war eng: Start am 19. August, Bewerbungsschluss am 30. September. Sechs Wochen, in denen sich zeigen musste, ob es funktioniert.

Was wir dafür gebaut haben

  1. 01

    Skripte aus dem Briefing

    Fünf Skripte, jedes mit eigener Idee für die ersten drei Sekunden: ein Karton, der nichts tut, ein Hund, der in die Kamera spricht, eine Bestellung am Drive-in.

  2. 02

    Sechs Videos mit unseren Creatorn

    Gedreht mit Gesichtern aus unserem Netzwerk, ohne Drehtermin an der Hochschule. Dazu ein Video auf dem Kanal Ante Pavic Jobs.

  3. 03

    Landingpage mit Fragefunnel

    Eine eigene Seite zum Studiengang. Kurze Fragen zu Abschluss, Startjahr, Wohnort und Interessen kommen vor den Kontaktdaten.

  4. 04

    Ausspielung über unsere Kanäle

    49 Tage auf Instagram, Facebook und TikTok über die Werbekonten der Good News Company, alle Videos von Anfang an im direkten Vergleich.

Sieben Wochen

Vom Briefing bis zur 130. Bewerbung

Sechs Videos liefen parallel auf drei Plattformen. Welches davon trägt, zeigte sich erst im Verlauf. Hier ist er, Etappe für Etappe.

  1. Vor dem Start

    Ein Briefing, der Rest kam von uns

    Die DHBW Karlsruhe schickte die Eckdaten des Studiengangs. Daraus entstanden fünf Skripte, gedreht mit unseren Creatorn, dazu ein Video auf dem Kanal Ante Pavic Jobs. Darsteller, Drehorte und Technik stellten wir.

    1Briefing, mehr brauchte es von der Hochschule nicht

    Standbild aus dem Video Der Karton
  2. 19. August

    Die erste Bewerbung nach 20 Minuten

    Um 16:13 Uhr ging die Kampagne live, um 16:33 Uhr lag die erste Bewerbung vor. Nach einer Woche waren es 24.

    20 Min.vom Start bis zur ersten Bewerbung

    Die Landingpage für das duale Studium Papiertechnologie auf dem Handy
  3. Zur HalbzeitWendepunkt

    Jede Plattform hat ihren eigenen Gewinner

    Die Auswertung der sechs Videos war eindeutig, aber nicht einheitlich. Auf TikTok trug das Creator-Video von Ante Pavic Jobs 39 der 45 gemessenen Bewerbungen. Auf Instagram und Facebook gewann der direkte Appell ā€žNur für kurze Zeitā€œ mit 54 von 76. Mit einem einzigen Video für alle KanƤle hƤtte die Kampagne einen der beiden Gewinner verschenkt.

    93von 121 gemessenen Bewerbungen kamen aus diesen zwei Videos

    Standbild aus dem Creator-Video von Ante Pavic Jobs
  4. September

    Der Bewerbungsschluss zieht

    Bis zum 30. September kamen 122 der 130 Bewerbungen. In der letzten Woche vor der Frist stieg die Zahl noch einmal an, denn die Videos nannten das Datum ausdrücklich.

    122Bewerbungen bis zum Bewerbungsschluss

    Standbild aus dem Video Nur für kurze Zeit
  5. Nach der Frist

    Ein Vorrat für den nächsten Jahrgang

    37 Bewerberinnen und Bewerber wollen erst 2027 starten. Die Hochschule hat damit Kontakte für den nächsten Jahrgang, bevor dessen Bewerbungsphase beginnt.

    37Bewerbungen für den Studienstart 2027

    Standbild aus dem Video Lae und Ludwig
  6. 06. Oktober

    130 Bewerbungen, keine liegt offen

    Am Ende stand eine Liste mit 130 Bewerbungen. Jede einzelne ist bearbeitet: 114 sind im GesprƤch mit der Hochschule, zwei davon bereits im VorstellungsgesprƤch.

    0unbearbeitete Bewerbungen zum Kampagnenende

    Standbild aus dem Video Einer der sichersten Jobs

BewerberqualitƤt

Wer sich beworben hat

Der Fragefunnel fragt Abschluss, Startjahr, Wohnort und Interessen ab, bevor jemand Kontaktdaten hinterlƤsst. Die Hochschule sieht deshalb vor dem ersten Anruf, wer passt.

Duales Studium

Papiertechnologie, Bachelor of Science

Die Frage nach den Interessen im Bewerbungsfunnel auf dem Handy
94mit Abitur oder FachabiturDie übrigen bringen die mittlere Reife mit oder stehen noch vor dem Abschluss.
93wollen 2026 starten37 zielen auf den Start 2027.
91kommen aus Karlsruhe und Umgebung39 weitere würden für das Studium herziehen.
99wollen Produkte entwickeln, die jeder tƤglich benutztDie hƤufigste Antwort auf die Frage nach dem Interesse, vor Maschinen, Nachhaltigkeit und Chemie.

Vom Klick bis zum GesprƤch

  1. 0Klicks auf die Landingpage
  2. 0Bewerbungen
  3. 0im GesprƤch mit der Hochschule
InfoexposƩ anfordern

Unter 15 Sekunden, nur Institution, Name und E-Mail.

Die Videos

Die Kampagne im Original

Ante Pavic, Creative Director der Good News Company

Das Resümee

Social Recruiting lohnt sich auch für einen einzelnen Studiengang

Die DHBW Karlsruhe hat uns ein Briefing gegeben, mehr brauchten wir nicht. Skripte, Creator, Dreh, Kanäle und Landingpage kamen aus einer Hand. Am Ende stehen 130 Bewerbungen für einen Studiengang mit rund einem Dutzend Plätzen. Das zeigt: Social Recruiting lohnt sich nicht nur für große Arbeitgeber, sondern auch für einen einzelnen Studiengang.

Ante PavicCreative Director, Good News Company

Was die DHBW Karlsruhe dafür tun musste

  • 1Briefing zum Studiengang
  • 0Drehtage, Darsteller oder eigene KanƤle
  • 7Wochen vom Start bis zum Kampagnenende

Warum es funktioniert hat

  • Ein Briefing genügt

    Skripte, Dreh, Creator, KanƤle und Landingpage kommen aus einer Hand. Die Hochschule stellt weder Personal noch Drehorte.

  • Mehrere Videos, zwei Gewinner

    Auf TikTok trug das Creator-Video, auf Instagram der direkte Appell. Mit nur einem Format hƤtte einer der beiden gefehlt.

  • Der Funnel sortiert vor

    Abschluss, Startjahr und Wohnort stehen fest, bevor jemand Daten hinterlƤsst. Die Hochschule ruft gezielt an, statt zu sortieren.