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Good News Company

Fallbeispiel Social Recruiting

130 Bewerbungen für die Werkstatt, an 14 von 18 Standorten

MAN Truck & Bus Deutschland sucht Kfz-Mechatronikerinnen und Kfz-Mechatroniker von zwei Seiten: Auszubildende für morgen und erfahrene KrƤfte für heute. In einem dreimonatigen Pilotprojekt liefen dafür zwei getrennte Kampagnen auf TikTok und Meta, jede mit eigener Persona, eigenen Motiven und eigener Landingpage. Am Ende standen 130 Klicks auf ā€žJetzt bewerbenā€œ, 84 Bewerbungen in der Ausbildungsspur und 45 in der Fachkraftspur.

  • KundeMAN Truck & Bus Deutschland
  • ZielgruppeKfz-Mechatronik, Ausbildung und Fachkraft
  • LaufzeitOktober bis Dezember 2025
  • Standorte18 in ganz Deutschland
Anzeigenmotiv der Fachkraftspur auf dem Handy, ein Kfz-Mechatroniker im Fahrerhaus
Die Landingpage für die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker bei MANLandingpageim MAN Design
Eine Frage aus dem Bewerbungstrichter nach dem Schulabschluss

Die Zahlen

Was drei Monate Pilotprojekt bei MAN gebracht haben

Das Pilotprojekt lief drei Monate auf TikTok und Meta, für zwei Zielgruppen und 18 Standorte gleichzeitig. Gemessen wurde an einer Zahl: den Kandidatinnen und Kandidaten, die den Bewerbungstrichter bis zum Ende durchlaufen und auf ā€žJetzt bewerbenā€œ klicken.

  1. 0Klicks auf ā€žJetzt bewerbenā€œ
  1. 0Bewerbungen in der Ausbildungsspur
  2. 0Bewerbungen in der Fachkraftspur
  3. 0 von 18Standorte mit Bewerbungen
  4. 0,00 Mio.Impressionen
  5. 0,00 €Tausend-Kontakt-Preis auf den Gesamtinvest

Der Auftrag

Zwei Zielgruppen, dieselbe Werkstatt, 18 Standorte

Der Kern der Aufgabe

Zwei Zielgruppen, die denselben Beruf meinen und auf dieselbe Ansprache vƶllig verschieden reagieren. Entweder man trennt sie sauber, oder man verliert beide.

MAN Truck & Bus Deutschland spürt den Fachkräftemangel in der Nutzfahrzeugtechnik von zwei Seiten. In den Werkstätten fehlen erfahrene Kfz-Mechatronikerinnen und Kfz-Mechatroniker, und gleichzeitig bleiben Ausbildungsplätze unbesetzt. Der Auftrag an uns war ein Pilotprojekt über drei Monate: keine Imagekampagne, sondern der Nachweis, ob sich über Social Media an 18 Standorten gleichzeitig Bewerbungen gewinnen lassen.

Die beiden Zielgruppen haben nichts gemeinsam außer dem Beruf. Wer mit 16 einen Ausbildungsplatz sucht, will wissen, ob die Arbeit Spaß macht und was am Monatsende übrig bleibt. Wer seit Jahren an Nutzfahrzeugen schraubt, will wissen, ob der neue Arbeitgeber das Können ernst nimmt. Eine Ansprache für beide wäre für beide die falsche gewesen.

Dazu kam die Fläche. Neun Standorte für die Ausbildung, neun für Fachkräfte, jeder mit eigenem Einzugsgebiet und eigenem Arbeitsmarkt. Hamburg verhält sich anders als eine Region, in der die nächste Werkstatt vierzig Kilometer entfernt liegt. Ein Budget, das überall gleich verteilt wird, verschenkt an beiden Enden etwas.

Und drittens sollte am Ende keine Reichweite stehen, sondern eine Liste, mit der die Personalabteilung sofort arbeiten kann. Deshalb prüfen die Fragen im Trichter Abschluss, Startzeitpunkt und Berufserfahrung, bevor jemand Kontaktdaten hinterlässt, und nicht danach.

Was wir dafür gebaut haben

  1. 01

    Zwei Candidate Personas

    Eine für Auszubildende, eine für erfahrene Fachkräfte. Aus jeder Persona entstanden eigene Hooks, eigene Einwände und eigene Skripte. Getrennt gedacht, getrennt gedreht, getrennt ausgespielt.

  2. 02

    Videos an den Standorten

    Gedreht mit Auszubildenden und Mitarbeitenden von MAN in der Werkstatt, an den Fahrzeugen und im Betrieb. Keine Modelle, kein Studio, keine Stockfotos.

  3. 03

    Zwei Landingpages mit Fragefunnel

    Je eine Seite für die Ausbildung und für Fachkräfte, beide im Design von MAN. Der Trichter fragt Abschluss, Startzeitpunkt, Ausbildung und Berufserfahrung ab, bevor jemand Kontaktdaten hinterlässt.

  4. 04

    Aussteuerung über unsere Media-Unit

    Drei Monate auf TikTok und Meta, 18 Standorte parallel, das Budget laufend dorthin geschoben, wo Bewerbungen entstanden sind.

Drei Monate Pilot

Wie aus einer Frage eine Methode wurde

Ein Pilotprojekt soll etwas herausfinden, nicht nur liefern. Hier ist der Verlauf, Etappe für Etappe.

  1. Vor dem Start

    Zwei Personas statt einer Kampagne

    Bevor ein einziges Video entstand, wurden zwei Candidate Personas gebaut: eine für Auszubildende, eine für erfahrene Fachkräfte. Aus ihnen kamen die Grundmotive, die typischen Einwände und die Hooks. Von da an lief nichts mehr gemeinsam, sondern alles doppelt: zwei Skriptstränge, zwei Motivsets, zwei Landingpages.

    2getrennte Zielgruppen, von der Persona bis zur Landingpage

    Anzeigenmotiv der Fachkraftspur mit einem Kfz-Mechatroniker in der Werkstatt
  2. Oktober

    18 Standorte gehen gleichzeitig an den Start

    Neun Standorte für die Ausbildung, neun für Fachkräfte, alle zur selben Zeit auf TikTok und Meta. Kein Standort bekam einen Vorschuss. Erst der Verlauf sollte zeigen, wo sich das Budget lohnt und wo der Arbeitsmarkt dünner ist als die Anzeige.

    18Standorte parallel im Markt

    Anzeigenmotiv der Fachkraftspur auf dem Handy
  3. Die Motive

    Die Werkstatt spricht selbst

    Gedreht wurde dort, wo gearbeitet wird: in der Halle, am Fahrzeug, an der Hebebühne. Vor der Kamera standen Auszubildende und Mitarbeitende von MAN, keine Modelle. Das ist bei einem Handwerksberuf kein Stilmittel, sondern eine Bedingung. Wer die Halle kennt, sieht in drei Sekunden, ob eine Werkstatt echt ist.

    Standbild aus einem Kampagnenvideo, ein Kfz-Mechatroniker in der Werkstatt
  4. Im VerlaufWendepunkt

    Wer schon einmal da war, bekam ein eigenes Video

    Bei einem Beruf, den man erst erklären muss, entscheidet selten der erste Kontakt. Deshalb liefen zwei Motive ausschließlich für Menschen, die schon reagiert hatten: eines für alle, die ein Video zu Ende gesehen haben, eines für alle, die auf der Landingpage waren und den Trichter nicht abgeschlossen haben. Zwei Videos, die nur die Interessierten überhaupt zu sehen bekamen.

    2Motive ausschließlich für Wiederkehrer gedreht

    Standbild aus dem Retargeting-Video mit der Einblendung, dass man den Bewerber nicht erreichen konnte
  5. Nach drei Monaten

    130 Bewerbungen und 1,41 Millionen Impressionen

    Am Ende der drei Monate standen 130 Klicks auf ā€žJetzt bewerbenā€œ, 84 in der Ausbildungsspur und 45 in der Fachkraftspur. An 14 der 18 Standorte sind Bewerbungen entstanden. Nebenher wurde MAN als Arbeitgeber in der Zielgruppe sichtbar, ohne dass dafür ein eigenes Budget nƶtig war.

    13,34 €Tausend-Kontakt-Preis auf den Gesamtinvest gerechnet

    Standbild aus dem Retargeting-Video mit der Einblendung Don’t miss out

BewerberqualitƤt

Zwei Spuren, zwei Anforderungsprofile

Jede Spur hat einen eigenen Fragefunnel. In der Ausbildung zählen Schulabschluss und Startzeitpunkt, bei den Fachkräften die abgeschlossene Ausbildung und die Berufserfahrung. Geprüft wird, bevor jemand Kontaktdaten hinterlässt. Was danach ankommt, ist bereits gefiltert.

Ausbildung

Kfz-Mechatroniker*in (m/w/d), Nutzfahrzeugtechnik

Die Landingpage für die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker bei MAN
0Bewerbungen in dieser Spur
39streben einen Realschulabschluss anDer Abschluss, auf den die Ausbildung ausgelegt ist.
37sind mit der Schule bereits fertigDiese Gruppe kann ohne Wartezeit einsteigen.
8streben das Abitur an
84wollen 2026 startenDie gesamte Spur zielt auf den Ausbildungsstart 2026.

Fachkraft

Kfz-Mechatroniker*in (m/w/d), Nutzfahrzeugtechnik

Eine Frage aus dem Bewerbungstrichter der Fachkraftspur
0Bewerbungen in dieser Spur
45haben eine Ausbildung als Kfz-Mechatroniker oder eine ähnlicheDie fachliche Grundvoraussetzung, erfüllt von der gesamten Spur.
39haben mehr als ein Jahr Berufserfahrung
43geben gute IT-Kenntnisse anModerne Nutzfahrzeuge werden am Rechner diagnostiziert, nicht mehr nur am Motor.
45wollen 2026 starten

Vom Feed bis in die Personalabteilung

  1. 0,00 Mio.Impressionen auf TikTok und Meta
  2. 0Klicks auf ā€žJetzt bewerbenā€œ
  3. 0 von 18Standorte mit Bewerbungen
InfoexposƩ anfordern

Unter 15 Sekunden, nur Institution, Name und E-Mail.

Die Motive

Die Kampagne im Original

Ante Pavic, Creative Director der Good News Company

Das Resümee

Ein Pilot beantwortet eine Frage, und diese ist beantwortet

Ein Pilotprojekt soll eine einzige Frage klären: Lassen sich für diesen Beruf über Social Media Bewerbungen gewinnen, und zwar dort, wo die Werkstätten tatsächlich stehen. Die Antwort steht in den Zahlen. An 14 von 18 Standorten sind Bewerbungen entstanden, mit den fachlichen Voraussetzungen, die MAN gefordert hat, und zu Kosten, die deutlich unter dem liegen, was eine Einstellung sonst kostet. Für die Ausbildung und für erfahrene Fachkräfte gleichzeitig, und das ist der eigentliche Beleg.

Ante PavicCreative Director, Good News Company

Was eine Einstellung sonst kostet

  • 42 €Kosten je Bewerbung an starken Standorten wie Hamburg
  • 500 bis 2.000 €Hochgerechnete Kosten je Einstellung, je nach Region
  • 5.000 bis 15.000 €Marktübliche Kosten für die Einstellung einer erfahrenen Fachkraft

Warum es funktioniert hat

  • Zwei Zielgruppen, zwei Kampagnen

    Ausbildung und Fachkraft liefen vollstƤndig getrennt, mit eigener Persona, eigenen Motiven und eigener Landingpage. Beide Spuren haben geliefert, 84 Bewerbungen die eine, 45 die andere. Eine gemeinsame Ansprache hƤtte an beiden Enden vorbeigezielt.

  • Der Trichter filtert vor dem Kontakt

    Alle 45 Bewerbungen der Fachkraftspur bringen eine Ausbildung als Kfz-Mechatroniker oder eine Ƥhnliche mit, 39 davon mehr als ein Jahr Berufserfahrung. Diese Liste muss in der Personalabteilung niemand nachsortieren.

  • Sichtbarkeit fƤllt nebenbei an

    1,41 Millionen Impressionen zu einem Tausend-Kontakt-Preis von 13,34 €. Die Kampagne war auf Bewerbungen gebaut, nicht auf Reichweite. Sichtbar wurde MAN als Arbeitgeber trotzdem, ohne eigenes Budget dafür.